Sicherheit

Sicherheit und Datenschutz bei PraxisCloud

Hier steht, wie PraxisCloud Ihre Klientendaten schützt und welche Dienstleister beteiligt sind. Ohne Siegel-Rhetorik, damit Sie es selbst beurteilen können.

Wo Ihre Daten liegen

Klientendaten werden in Frankfurt am Main gespeichert und verarbeitet: die Datenbank bei Supabase in der Region eu-central-1, die Serverfunktionen der Anwendung bei Vercel in der Region fra1.

Wer beteiligt ist

DienstleisterAufgabeSitz
Supabase Inc.Datenbank und Dateispeicher, Region FrankfurtUSA
Vercel Inc.Betrieb der Anwendung, Region FrankfurtUSA
Plus Five Five, Inc. (Resend)Versand von E-MailsUSA
Anthropic PBCIn-App-AssistentUSA
Stripe Payments Europe, Ltd.Zahlung des Abos, keine GesundheitsdatenIrland

Mehrere dieser Dienstleister haben ihren Sitz in den USA. Deshalb versprechen wir nicht „kein Drittland“, sondern sagen, wo Ihre Klientendaten liegen. Mit Supabase, Vercel, Resend und Anthropic besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag. Auf welcher Grundlage übermittelt wird, steht in der Datenschutzerklärung.

Nachweise der Dienstleister: Supabase ist nach ISO 27001 zertifiziert und hat einen SOC-2-Typ-2-Bericht. Vercel führt ISO 27001 und SOC 2. Das sind Nachweise dieser Dienstleister, nicht von PraxisCloud selbst.

Wie die Daten geschützt sind

Verschlüsselung

Bei der Übertragung per TLS, bei der Speicherung mit AES-256.

Trennung der Praxen

Jede Praxis sieht nur ihre eigenen Daten. Das erzwingt die Datenbank selbst über PostgreSQL Row Level Security, nicht nur die Oberfläche.

Automatische Abmeldung

Nach 15 Minuten ohne Aktivität, mit Warnung zwei Minuten vorher. Offene Entwürfe im Sitzungsverlauf werden vorher gespeichert.

Dokumente

Hochgeladene Dateien werden nur über kurzlebige, signierte Links ausgeliefert. Jeder Abruf wird protokolliert.

Aktivitätsprotokoll

Rechnungsversand, Dokument-Abrufe und Dokumentversand werden festgehalten, Änderungen an Rechnungen mit Vorher und Nachher.

AV-Vertrag inklusive

Den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO laden Sie in jedem Tarif selbst herunter: Einstellungen → Sicherheit.

Datensicherung und Ihr eigener Export

Wenn PraxisCloud ausfällt

Für einen längeren Ausfall gibt es einen schriftlichen Notfall- und Weiterbetriebsplan: wer übernimmt, wie die Zugänge übergeben werden und, falls nicht weitergemacht wird, eine geordnete Beendigung, bei der Sie rechtzeitig informiert werden und Ihre Daten vollständig exportieren können. Ihr eigener Export ist dabei die wichtigste Absicherung: Sie sind nie davon abhängig, dass es PraxisCloud gibt, um an Ihre Daten zu kommen.

Direkter Draht statt Ticketsystem

Bei PraxisCloud schreiben Sie nicht in ein Ticketsystem, sondern direkt an den Menschen, der die Software entwickelt. Fragen zum Datenschutz beantworten wir persönlich, und Wünsche aus den Praxen fließen oft innerhalb weniger Tage in die Software ein.

Häufige Fragen

Was passiert mit meinen Daten, wenn es PraxisCloud nicht mehr gibt?▾
Für einen längeren Ausfall gibt es einen schriftlichen Notfall- und Weiterbetriebsplan: Entweder wird PraxisCloud weiterbetrieben, oder es wird geordnet beendet, und Sie werden rechtzeitig informiert, um alle Daten zu exportieren. Unabhängig davon exportieren Sie Ihre Daten in jedem Tarif jederzeit selbst, als JSON und die Klientenliste als CSV. Sie sind also nie darauf angewiesen, dass es PraxisCloud gibt, um an Ihre Daten zu kommen.
Kann der Betreiber meine Klientendaten sehen?▾
Technisch kann der Betreiber auf die Datenbank zugreifen, das gilt für jede Cloud-Software. Geregelt ist das im Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO: Im Normalbetrieb liest niemand mit, Zugriff gibt es nur anlassbezogen für Wartung und Support.
Was sieht der In-App-Assistent?▾
Der Assistent läuft über Anthropic in den USA. Daten Ihrer Praxis gehen dorthin nur, wenn Sie nach Ihrem eigenen Bestand fragen, etwa nach Terminen. Notizen, Anamnese, Behandlungsdokumentation und Diagnosen gehen nie an den Assistenten.
Was passiert bei einer Kündigung?▾
Nach Vertragsende können Sie Ihre Daten noch 30 Tage exportieren. Danach werden sie gelöscht, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht gilt, bei Rechnungen sind das 10 Jahre.

Sicherheitslücke gefunden?

Schreiben Sie an info@praxiscloud.app. Wir antworten persönlich und beheben gemeldete Lücken vorrangig.